Montag, März 4, 2024
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Urlaub auf der Schatzinsel

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Puerto Rico – „Der reiche Hafen“ – galt zu Kolumbus’ Zeiten als das Tor zur Neuen Welt. 500 Jahre später hält sich der wirtschaftliche Reichtum der Karibikinsel arg in Grenzen. Dennoch steckt sie voller Kostbarkeiten, die man auch als Reisender nicht lange suchen muss. Neben Regenwald und Palmenstränden, bunten Straßen voller Kunst und Kulinarik sind das vor allem ihre Menschen und deren ansteckende Lebensfreude.

Wie ein Schiffsbug ragt der Festungshügel in den Ozean

Über El Morro weht ein angenehmes Lüftchen. Auf der weitläufigen Wiese spielen Kinder Fußball oder lassen Drachen steigen. Aus den grauen Mauern des 500-jährigen spanischen Kastells ragen Leucht- und Wachturm und der rot-gelb-weiße Kuppelbau einer Kapelle. Unter ihr der alte Friedhof bietet sogar Toten eine wunderbare Aussicht. Der tintenblaue Hintergrund ist der Atlantik. Wie ein Schiffsbug ragt der Festungshügel in den Ozean. Er ist der nordwestlichste Zipfel von Old San Juan, Herz der Hauptstadt von Puerto Rico. 

Aus den grauen Mauern des 500-jährigen spanischen Kastells ragen Leucht- und Wachturm und der rot-gelb-weiße Kuppelbau einer Kapelle.
Aus den grauen Mauern des 500-jährigen spanischen Kastells ragen Leucht- und Wachturm und der rot-gelb-weiße Kuppelbau einer Kapelle. (Alle Fotos von Carsten Heinke)

Heute ein Außengebiet der USA, war die Insel nach Kolumbus’ Ankunft fast 400 Jahre Kolonie der Spanier. Gebäude dieser Zeit – vom Bürgerhaus bis zum Palast und ganze bunt getünchte Straßenzüge (c/Cristo, Fortaleza, Tanca) – bestimmen das Gesicht der Altstadt San Juans. Doch seinen Charakter wie auch den des ganzen Landes prägt ein kultureller Mix aus vielen Quellen. „Neben europäischen sind das vor allem urkaribische und afrikanische“, erklärt Historiker Pablo Garcia Smith. Besonders deutlich werde das beim Essen, Trinken, Feiern.

Deshalb empfiehlt der 40-Jährige am liebsten Orte oder Wege, wo es auch viel zu kosten gibt – allen voran die „Ruta de la Longaniza“ und „Ruta del Lechón“ oder „Pork Highway“. Bei der ersten geht es um die Wurst, bei der zweiten dreht sich alles um das Schwein am Spieß („Lechón Asado“). Beide Kulinarikstrecken liegen in den Bergen. Ihr höchster Gipfel ist mit 1.338 Metern der Cerro La Punta.

Die im Toro Verde Adventure Park gelegene Monster-Zipline, die eine beeindruckende Länge von zweieinhalb Kilometern aufweist, gilt als die längste in ganz Amerika. Mit einer atemberaubenden Höhe von bis zu 380 Metern und einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h, bietet sie ein einzigartiges Erlebnis. Während der Fahrt auf der Zipline kann man die spektakuläre Aussicht auf die umliegende Landschaft genießen, die sich aus dichtem Dschungel, einem Fluss und felsigen Formationen zusammensetzt.
Die im Toro Verde Adventure Park gelegene Monster-Zipline, die eine beeindruckende Länge von zweieinhalb Kilometern aufweist, gilt als die längste in ganz Amerika. Mit einer atemberaubenden Höhe von bis zu 380 Metern und einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h, bietet sie ein einzigartiges Erlebnis. Während der Fahrt auf der Zipline kann man die spektakuläre Aussicht auf die umliegende Landschaft genießen, die sich aus dichtem Dschungel, einem Fluss und felsigen Formationen zusammensetzt.

Außer beim Wandern, Reiten, Mountainbiken oder Quadfahren kann man die Szenerie per Seilrutsche genießen. Die zweieinhalb Kilometer lange, bis zu 380 Meter hohe und 150 km/h schnelle Monster-Zipline im Toro Verde Adventure Park ist die längste ganz Amerikas. Das Beste daran ist die Dschungel-Fluss-und-Felsen-Landschaft, die man dabei überfliegt.

Ein Tummelplatz für Surfer und Romantiker ist der Inselwesten. Hier gibt’s die coolsten Wellen und schönsten Sonnenuntergänge. Erkunden kann man die Stadt Yauco, von der ein großer Teil als buntes Mosaik gestaltet ist, oder den Trockenwald Guánica mit seinen Kugelkakteen und einem 1000-jährigen Guajakholzbaum. Seit März 2022 ist auch wieder das Besucherzentrum des Arecibo-Observatoriums geöffnet. Nach Erdbebenschäden war dort 2020 das 305 Meter breite Hauptteleskop eingestürzt.

Der atemberaubende Strand von San Juan, Puerto Rico, wo türkisfarbenes Wasser auf goldenen Sand trifft, unter einem strahlend blauen Himmel.
Der atemberaubende Strand von San Juan, Puerto Rico, wo türkisfarbenes Wasser auf goldenen Sand trifft, unter einem strahlend blauen Himmel.

Langsam geht es aufwärts

Nicht ganz so abenteuerlich, doch kaum weniger erlebnisreich ist eine Walk-and-Taste-Tour in der Hauptstadt. Start ist an der Säule El Tótem Telúrico auf der Plaza del Quinto Centenario. Das zwölf Meter hohe Kunstwerk aus Keramikscherben und Granit steht für die schmerzens- und entbehrungsreiche Zeit der Fremdherrschaft. Für manche Puertoricaner ist sie noch nicht vorbei. Sie fühlen sich bevormundet und amerikanisiert.

Das prächtige Instituto de Cultura Puertorriqueña, ein strahlendes Juwel der Kultur und Geschichte Puerto Ricos.
Das prächtige Instituto de Cultura Puertorriqueña, ein strahlendes Juwel der Kultur und Geschichte Puerto Ricos.

Vor allem Jüngere dagegen wollen einen Anschluss an die USA. 2020 stimmten 52 Prozent der Bevölkerung für eine Aufnahme Puerto Ricos als gleichberechtigter Bundesstaat. Bereits seit 1917 sind alle Puertoricaner automatisch US-Bürger und können sich entsprechend frei bewegen. Immer wieder gab es regelrechte Auswanderungswellen.

Die größte, in den 1940er- und 1950er-Jahren, griff Leonard Bernstein in seiner „West- Side-Story“ auf. Die jüngste ging vor Kurzem erst zu Ende. Nach jahrzehntelanger Rezession hatten 2017 zwei verheerende Wirbelstürme die Wirtschaft des kleinen Landes gänzlich zum Erliegen gebracht. Bankrott war es bereits zwei Jahre früher.

Inzwischen geht es wieder ganz leicht aufwärts. Viele Ausgewanderte und Investoren kehrten zurück. Mit einer Schuldenumverteilung wurde im Frühjahr 2022 die Staatsinsolvenz beendet. 40 Prozent der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze – wenngleich das Land innerhalb Lateinamerikas pro Kopf das höchste Bruttoinlandsprodukt erzielt sowie dank Subventionen aus den USA über eines der besten Gesundheitssysteme und Infrastrukturen dieser Region verfügt. Bei der durchschnittlichen Lebenserwartung liegt es mit 81 Jahren sogar vor den USA.

Zum Kaffee eine Mallorca

Das Cuartel de Ballajá in San Juan, Puerto Rico: Ein majestätisches Beispiel kolonialer Architektur, umgeben von lebendigen Grünflächen und historischem Charme.
Das Cuartel de Ballajá in San Juan, Puerto Rico: Ein majestätisches Beispiel kolonialer Architektur, umgeben von lebendigen Grünflächen und historischem Charme.

Im weiten Innenhof des Cuartel de Ballajá riecht es nach Kaffee. Der Duft, gemischt mit frisch Gebackenem, strömt aus „Don Riuz“, einem hippen Coffeeshop mit Rösterei. Das Gebäude, 1864 als Militärkaserne eingeweiht, war das letzte große Bauprojekt der Spanier in Amerika, bevor diese 1898 Puerto Rico zusammen mit Kuba und anderen Kolonien an die USA verloren. Heute beherbergt es das Museo de Las Americas. Im Herbst 2022 war es Kulisse für ein Konzert der Band Coldplay mit dem Royal Philharmonic Orchestra.

„Alles lokale Produkte“, kommentiert Pablo die Speisen- und Getränkeliste des Cafés. Star darunter sei der Kaffee aus der eigenen Hacienda. Ideales Klima sorgt für hohe Qualität, der Boden für Kakao-, Orangen- und Tabakaromen. Nur kleine Mengen der begehrten Bohnen werden inselweit erzeugt. „Espresso, Mokka, Latte? Dazu vielleicht noch eine Mallorca?“, fragt der Barista und zeigt auf eine Art Ensaïmada. Balearische Einwanderer hatten das Rezept des süßen Hefegebäcks aus ihrer Heimat mitgebracht.

Die Kirche San José aus dem 16. Jahrhundert in Puerto Rico, ein architektonisches Juwel der Kolonialzeit.
Die Kirche San José aus dem 16. Jahrhundert in Puerto Rico, ein architektonisches Juwel der Kolonialzeit.

Mit dem Kaffeebecher in der Hand, geht es zu San José. Die Kirche aus dem 16. Jahrhundert zählt zu den ältesten Bauwerken der spanischen Gotik in der westlichen Hemisphäre. Die Statue davor ist dem ersten Gouverneur Puerto Ricos, Juan Ponce de León, gewidmet. Begraben ist der Eroberer und „Entdecker Floridas“ ein paar Straßenzüge weiter in der Kathedrale. Diese ist nach der von Santo Domingo (gebaut 1504–50) in der Dominikanischen Republik das zweitälteste Gotteshaus Amerikas.

Auf dem Weg dorthin stellt Pablo seinen Gästen zwei weitere Lokale vor. Im „Deaverdura“ isst man lokale Hausmannskost wie Mofongo – frittierte Klöße aus zerstampften Kochbananen, als Beilage wie Snack beliebt. Dazu schmeckt frisches Kokoswasser aus der Nuss oder Medalla-Bier. Elegant-leger gibt sich das „Santísimo“, Restaurant mit Galerie und Hof im Kloster-Hotel „El Convent“. Unweit vom Rathaus (1604–1789), vor dem sich zwischen Stein-Heiligen unzählige Tauben tummeln, wartet schließlich das Dessert. In Räumen voller Kunst serviert die „Chocobar Cortés“ Köstliches aus und mit Schokolade. „Der Kakao dazu stammt von der eigenen Plantage“, hebt der Guide hervor.

Ein ganzes Viertel für die Kunst

Hinter der Meerenge Caño de San Antonio und der Laguna del Condado liegt Santurce, das dichtbevölkerte Herz von San Juan. Der Strand des Stadtteils, wo morgens junge Leute Beachtennis spielen, gehört zu dessen gehobenem Bezirk Condado. Einkaufstempel, Wohnhochhäuser und Luxushotels wie „Hilton“ oder „Vanderbilt“ reihen sich hier aneinander. Zu den interessantesten Vierteln zählt Miramar, wo sich außer schönen alten Residenzen mit Terrassen und Gärten auch das Staatliche Kunstmuseum MAPR befindet.

„Um die Architektur, uralte Bäume und das Flair der Gegend zu erhalten, stoppte man den Bau der hier geplanten Autobahn und erweitert stattdessen das Stadtbahnnetz“, freut sich Georgie Vega. Die Kulturaktivistin führt Besucher durch den neuen Hipster-Hotspot um Calle Cerra, in der Vergangenheit das Hauptrevier der Salsa-Plattenindustrie.

Farbenfrohe Street-Art in La Calle Cera, San Juan: Ein lebendiges Meisterwerk urbaner Kreativität.
Farbenfrohe Street-Art in La Calle Cera, San Juan: Ein lebendiges Meisterwerk urbaner Kreativität.

„Nach dem wirtschaftlichen Einbruch vor einigen Jahren gingen hier die Mieten runter. Kunstschaffende und Überlebenskünstler sowie kreative Gastronomen („El Axolote“, „Graziani“, „Musa“, „Prole“) siedelten sich an und brachten wieder Leben in die leeren, ungenutzten Räume“, erzählt die strahlende Puertoricanerin.

Auf der Route ihrer Art-Walk-Touren sieht man Dutzende riesiger Wandgemälde und kleiner Streetart-Kostbarkeiten wie „Chrome Rabbit“ von Joshua Santos Rivera alias Bikismo. Der lokale Künstler malt 3D-Figuren im Metallic-Look. Für Jose Solé, den Eigentümer der Musikkneipe „Patio de Solé“ ist sie wie alle Werke hier „gesellschaftskritisch, selbstbewusst und immer voller Lebensfreude und Humor“. Zum Team des gemütlichen Lokals gehört Zeus – ein liebenswerter großer schwarzer Hund, der ab und zu auch mit „bedient“. Im Salon des alten Hauses finden gutbesuchte Salsakurse statt.

Entdeckung der urbanen Kunstschätze: Wandgemälde und Streetart auf der Art-Walk-Tour, darunter das beeindruckende 'Chrome Rabbit' von Joshua Santos Rivera alias Bikismo.
Entdeckung der urbanen Kunstschätze: Wandgemälde und Streetart auf der Art-Walk-Tour, darunter das beeindruckende ‚Chrome Rabbit‘ von Joshua Santos Rivera alias Bikismo.

Beaches, Regenwald und Berge

Für Yamil Colon ist Salsa eher etwas für die Älteren. Er hört wie die meisten jungen Puertoricaner lieber Reggaeton – „ein Mischmasch aus Reggae, Hip-Hop, Elektro und Merengue“, verrät der Skipper. An Bord hängt es natürlich von den Gästen ab, ob bzw. welche Musik läuft. An diesem Morgen ist es auf dem Motorboot noch still. Im Hafen von Fajardo kreischen nur die Möwen. Der Kapitän und seine Crew begrüßen eine Handvoll Gäste. Heute führt der Tagesausflug nach Culebra, eine Spanische Jungferninsel, die ebenso zu Puerto Rico zählt wie ihre Nachbarin Vieques mit dem begehrten Sun Bay Beach.

„Tolle Strände haben wir im Osten auch in Luquillo, an der Westküste bei Aquadilla und Rincón oder am Cabo Rojo im Südwesten. Den allerschönsten aber seht ihr gleich“, verspricht Yamil während der Fahrt. Und er hat Recht: Playa Flamenco ist ein Traum. Der Ankerplatz liegt mitten im Türkis der flachen Bucht. Die letzten 50 Meter bis zum Strand geht es zu Fuß und bis zum Bauch durchs Meer. Was trocken bleiben soll, jongliert die Crew in wasserdichten Beuteln über ihren Köpfen. So hat jeder Neuankömmling Kopf und Hände frei für diese wunderbaren Augenblicke. Es folgen sehr entspannte Stunden im Sand-und-Palmen-Paradies.

Grund zum Staunen gibt es an diesem Tag noch einmal – ganz in der Nähe von Fajardo, bei einer abendlichen Kayaktour auf der Laguna Grande. Sie ist eine der drei biolumineszierenden, kurz: Bio-Buchten von Puerto Rico. Das hellblau leuchtende Wasser, das man hier im Dunkeln sehen kann, entsteht durch Dinoflagellaten, einzellige Geißeltierchen, die bei äußerer Bewegung wie etwa Paddelschlägen Licht erzeugen. Deutlich sichtbar ist das Phänomen aber nur in absoluter Finsternis. Im Falle dieser Tour hilft eine Regenplane, mit der man sich samt Boot bedeckt. Wer nun kräftig mit der Hand im Wasser rührt, erlebt das große Kino ganz im Kleinen. Verblüffend ist es allemal.

Puerto Rico: Wo der Rum zu Hause ist

Ein weltweit beliebtes Erzeugnis aus Zuckerrohr ist Rum. Auf welcher Insel der Karibik seine Wiege stand, weiß heute niemand mehr. Unbestritten ist: Die größte Premium-Rum-Destillerie der Welt steht in Cataño, Puerto Rico. Es ist die Casa Bacardí, Firmensitz und Produktionsstätte der wohl bekanntesten Rummarke. Ihr Logo ist die Fledermaus – ein Glückssymbol in Kuba, wo der Katalane Facund Bacardí i Massó 1862 den Grundstein für das Unternehmen legte.

Immer noch ist es im Besitz der mittlerweile 500 Mitglieder zählenden Familie. Probieren kann man das legendäre Getränk in allen Bars der Insel – etwa als Piña Colada, die hier um 1950 erfunden worden sein soll. Touren durch Fabrik und Museum mit Verkostung (33,50 €), Barmixer-Kurse (84 €), Mo. Ruhetag (www.bacardi.com). Anfahrt: Die Fähre vom Pier 2 in Old San Juan fährt alle 30 min und kostet 0,50 € pro Strecke.

Vom Cataño-Pier sind es 4 km bis zur Casa Bacardi (Bus 3 €). Taxis stehen rechts am Busbahnhof. Die auf der Insel meistverkaufte lokale Rumsorte ist Don Q, die neueste: Scryer aus einem kleinem trendigen Barrelhouse mit Bar in San Juan, u. a. in den Geschmacksnoten Vanille, Walnuss und Rosine (Cocktails 12–14 €, Tour/Kostprobe 10 €, 259 c/de Tetuán, https://scryerrum.com).

Tipps und Infos zu Puerto Rico

Anreise: Flüge ab Deutschland bieten verschiedene Airlines an. Lufthansa fliegt z. B. von Frankfurt mit Stopp in New York nach San Juan.

Einreise: Da Puerto Rico zu den USA gehört, ist neben dem Reisepass eine Esta-Einreisegenehmigung erforderlich (21 USD, http://esta.cbp.dhs.gov).

Beste Reisezeit: Am angenehmsten ist das Tropenklima in der trockeneren Hochsaison von Dezember bis April. Weniger voll und nicht zu heiß ist es im November und Mai.

Übernachten in San Juan

  • Eine liebevoll geführte Pension im Viertel Carolina nahe Isla Verde und Punta Las Marias ist das „Casa Aramana“ (www.casaaramana.com, EZ/DZ ab 90 USD).
  • Das „Mar del Norte“ liegt 250 m von der Isla Verde entfernt und bietet einen Garten, eine Terrasse und Studios und Apartments mit Balkon oder Terrasse (Studio ab 106 USD, buchbar via Agoda).
  • In einem historischen Stadthaus mit Dachterrasse und Balkonen genießt man das stilvolle karibische Flair des „Casa Blanca“, 32 Zimmer (www.hotelcasablancapr.com, EZ/DZ ab 169 USD).
  • Das „Verdanza“ im Viertel Isla Verde nahe am Strand hat 222 renovierte Zimmer, 9 Suiten und einen Gartenpool (www.verdanzahotel.com, EZ/DZ ab 201 USD).
  • Ein ehemaliges Kloster aus dem 17. Jh. ist „El Convento“ mit 81 klassisch-eleganten Zimmern. Man isst und trinkt im historischen Innenhof und auf einer Galerie mit toller Aussicht (www.elconvento.com, EZ/DZ ab € 311 €).

Essen & Trinken: Die kulinarischen Wurzeln sind karibisch, spanisch und afrikanisch. Wichtig neben Fisch und Schalentieren ist Schweinefleisch, das man am liebsten geröstet als Lechón Asado (ab 7 USD) mit lokalem Medalla-Bier verspeist. In der Region Guavate widmet man ihm eigene Feste und die touristische Route „Pork Highway“ mit Lechoneras wie dem „El Rancho“ (www.elranchooriginalpr.com) Hauptgerichte gibt es in mittelpreisigen Lokalen ab 12 USD, in San Juan an den Imbisswagen der Gastronomieparks „Lote23“ (www.lote23.com) oder „Miramar Food Truck Park“ für 6,50–12 USD. Eine Spezialität ist der herzhafte Kochbananenkloß Mofongo (ab 4 USD).

Aktivitäten: Den besten Eindruck von Old San Juan vermittelt ein kulinarischer Stadtrundgang mit „Spoon“ (129 USD, https://thespoonexperience.com) oder „Flavors Food Tours“ (125 USD, https://sanjuanfoodtours.com).

Ein Streifzug durch das Künstlerviertel Calle Cerra verrät viel über die Seele des Landes (75 USD, www.theartwalkpr.com).

Lohnend ist ein Besuch im Casa Bacardí, Firmensitz und Produktionsstätte der wohl bekanntesten Rummarke. Touren durch Fabrik und Museum mit Verkostung (33,50 €), Barmixer-Kurs (84 €, www.bacardi.com).

Das leuchtende Plankton einer Bio-Bucht zeigt sich etwa bei einer abendlichen Kajaktour auf der Laguna Grande bei Fajardo (58 USD, https://pureadventurepr.com).

Eine der längsten Ziplinestrecken der Welt führt über Dschungel und ein breites Felsenflusstal bei Orocovis (90 USD, www.toroverdepr.com).

Touren durch den Dschungel oder am Strand bietet der Carabali Rainforest Adventure Park auf dem Gelände einer 600-ha-Ranch (1 Std. Reiten 49 USD, 1 Std. Quadtour 65 USD, www.carabalirainforestpark.com).

Eintägige Schnorchel- und Strandausflüge auf die Trauminsel Culebra ab Fajardo mit Verpflegung organisiert Sail Getaways (150 USD, https://sailgetaway.com).

Auskünfte: www.discoverpuertorico.com

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Carsten Heinke
Carsten Heinke
Es ist immer die Schönheit und Vielfalt der Natur, die den Reporter und Fotografen zu neuen Reiseerlebnissen inspiriert, sei es ins Donaubergland, an die Küste der polnischen Ostsee, zu den Flüssen Sibiriens oder zu den südpazifischen Inseln. Seine Laufbahn als Schriftsteller und Fotograf begann während seines Studiums, als er für Tageszeitungen zu schreiben und fotografieren anfing. Zunächst waren es kulturelle Themen, die er behandelte, aber bald konzentrierte er sich hauptsächlich auf das Reisen. Der Globetrotter aus Sachsen schreibt nun Bücher und arbeitet als freiberuflicher Mitarbeiter für eine Vielzahl von Print- und Online-Medien rund um den Globus. Seine Reiseberichte und -fotos sind in Ländern wie Deutschland, Lettland, Luxemburg, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz zu finden. Die Favoriten von Carsten sind das Baltikum und die slawischsprachigen Länder, Asien und die Südsee.
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