Montag, März 4, 2024
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Sommer, Sonne, Usedom – 36 Stunden auf der Sonneninsel

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Sommer, Sonne, Sonneninsel – Usedom ist die zweitgrößte Ostseeinsel von Deutschland und gehört zu den beliebtesten Urlaubszielen der Urlauber, wenn es um Ostseeurlaub geht. Ein über 40 Kilometer langer Sandstrand, der bis zu 70 Meter breit wird, ist das Paradies für Badeurlauber und Familien. Und mit durchschnittlich 1.906 Sonnenstunden pro Jahr kann man beim Baden auf Usedom sogar braun werden. Autor Jörg Baldin war 36 Stunden auf der Insel.

Die Sonneninsel Usedom

Usedom liegt in der Pommerschen Bucht in der südlichen Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern und wird durch den Peenestrom und das Stettiner Haff vom Festland getrennt. Die Insel hat einen deutschen und einen polnischen Teil mit der Hafenstadt Swinemünde. Usedom zeichnet sich vor allem durch die zahlreichen Seebäder aus, die während der Gründerzeit im 19. Jahrhundert entstanden sind. Auch ein Grund, warum der Tourismus auf der Insel zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehört.

Zahlreiche Bäderarchitekturvillen deuten darauf hin, wie sich der Tourismus vor allem in der Gründerzeit, auf der Insel entwickelt hat. Hauptseebäder der Insel Usedom sind die Orte Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Kölpinsee und Ückeritz. Es gibt auf Usedom ungewöhnlich viele Seebrücken. Zudem verfügt die Insel über die „Europa-Promenade“. Hierbei handelt es sich um die längste Strandpromenade Europas, die von Bansin bis Świnoujście geht und zwölf Kilometer lang ist. Auf der Insel leben 76.500 Einwohner (Deutsch: 31.500 – Polnisch: 45.000) auf einer Fläche von 445 Quadratkilometer (Deutsch: 373 km² – Polnisch: 72 km²). Seit der Wende (1990) ist der Tourismus der wichtigste Wirschaftszwei der Insel.

Urlaub auf Usedom – Sonnenbad in Zinnowitz

Beim Spaziergang zum Strand in Zinnowitz fällt einem gleich die Seebrücke auf, die vom Strand 315 Meter weit ins Meer führt. Seebrücken findet man hier auf der Insel sehr viele. Fast jeder Ort hat eine hölzerne Brücke, die in der Vergangenheit vor allem dazu diente, Urlaubsgäste per Schiff auf die Insel zu bringen. In Zinnowitz findet man am Ende der Seebrücke eine Tauchglocke, mit der die 24 Besucher, die dort Platz finden, auf den Grund der Ostsee fahren können. Links und rechts der Brücke ist der breite Sandstrand zu sehen, der mehr oder weniger mit Strandkörben oder Strandmuscheln „gepflastert“ ist. Ich entscheide mich für ein Sonnenbad an der Ostsee, denn der Strandsand ist wirklich sehr schön.

Radfahren und Fisch essen auf Usedom

Der lange flache Strand der Insel macht Usedom zum Paradies für Wanderer und Radfahrer. Räder gibt’s auf der Insel überall günstig zu mieten (10€ / Tag). Ich bin mit dem Rad von Zinnowitz in Richtung Heringsdorf gefahren. Die Radwege sind hervorragend ausgeschildet und man fährt die meiste Zeit durch den Wald oder an der Küste entlang. Einzige Erhebung ist mit etwa 60 m der Steckelsberg bei Koserow.

Kurz vor dem Örtchen Koserow findet man die „Koserower Salzhütten“, ein uriges Fischerhäuschen mit der Möglichkeit, Fischbrötchen oder Fisch zu essen. Ich habe mich für Fischbrötchen entschieden, allerdings gab es um 16 Uhr Heilbutt nur noch im Stück zu kaufen und so musste ich mich mit Hering zufriedengeben. Warum es allerdings kein Heilbutt mehr auf Brötchen gab, obwohl das Geschäft noch zwei Stunden geöffnet hatte, konnte mir der Verkäufer auch nicht sagen. Schade!

Bäderarchitektur auf Usedom

Ich liebe ja die alten Villen auf Usedom, die nach der Wende teilweise aufwendig restauriert wurden. Wenn man an den Häusern vorbeigeht, bekommt man ein Gefühl dafür, wie die Insel wohl in den Anfängen der 90iger Jahre ausgesehen haben muss. Diese Art des Baustils – Balkone, Erker, Türmchen, Balustraden, säulengerahmte Loggien, Pilaster gesäumte Eingangsportale, breite Freitreppen, Stuck und alles weiß angemalt – finde ich wirklich toll. Ein kurzer Film zeigt einige Infos zur Bäderarchitektur auf Usedom.

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Hinweis in eigener Sache: Dieser Artikel wurde teilweise von Reiseveranstaltern, Restaurants, Hotels, Fluggesellschaften und/oder Tourismusagenturen unterstützt. Wir legen größten Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung; daher entsprechen die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihren persönlichen Ansichten.

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Jörg Baldin
Jörg Baldinhttps://www.travelmagz.de
Jörg Baldin, Chefredakteur und Gründer vom Reisemagazin TRAVELMAGZ (powered by Breitengrad53), hat 2011 seine wahre Berufung gefunden: Urlaub machen und darüber schreiben! Seitdem hängt er ständig am Flughafen ab, packt seinen Koffer in Rekordzeit und erkundet die Welt. Ob am Strand, im Wald oder auf dem Berg - Jörg fühlt sich überall zu Hause. Kein Wunder, dass er immer eine Extra-Portion Sonnencreme dabei hat, um die schönsten Sonnenuntergänge am Strand zu genießen. Wenn es nach ihm geht, könnte die Welt ruhig noch ein paar mehr Strände vertragen - denn für Jörg gibt es nichts Besseres, als den Sand zwischen den Zehen zu spüren und den Wind um die Nase wehen zu lassen.
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