Montag, März 4, 2024
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In der Morgendämmerung die Magie des Glampings erleben

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Die ersten Sonnenstrahlen dringen durch mein Fenster und lassen die fröhlichen Vogelstimmen in der frischen Morgenluft zu mir gelangen. Kann ich es wirklich glauben, dass ich hier in Polen meine Nacht in einem so luxuriösen Zelt verbracht habe? Glamping, ein glamouröses Camping, hat es mir ermöglicht, mein Camping-Erlebnis in eine neue Dimension zu heben. Antiquitäten, ein Kaminofen und ein eigenes Badezimmer gehören zu meiner Unterkunft. Kann es schöner sein? Ich beobachte, wie der erste Tag des Urlaubs anbricht und blicke erwartungsvoll auf die 4:45 Uhr Morgendämmerung. Wie wird es wohl werden?

Glendoria: Luxus inmitten der Natur

Das „Glendoria“ befindet sich in der Nähe der polnischen Kleinstadt Lukta in Ermland-Masuren, umgeben von einer atemberaubenden Landschaft, die lediglich eine Stunde von Danzig entfernt liegt. Zwar hat es ein wenig gedauert, bis der Fahrer das abgelegene Gelände gefunden hat, aber der Aufwand hat sich definitiv gelohnt. Die Eigentümer, Artur und Kristina, sind leidenschaftliche Segler und ehemalige Manager aus Warschau. Sie haben das 50 Hektar große Gelände mit viel Gespür für Design gestaltet. Die Zelte sind weit genug voneinander entfernt, sodass die Nachbarn nicht stören und der Blick in die Natur ungestört bleibt.

Die 10-Mann-Zelte der Bundeswehr sind so groß, dass sogar ich mit meinen 1,92 Metern Körpergröße bequem im Innenraum stehen kann.
Die 10-Mann-Zelte der Bundeswehr sind so groß, dass sogar ich mit meinen 1,92 Metern Körpergröße bequem im Innenraum stehen kann.

Die Lounge des Resorts: Eine liebevoll dekorierte Scheune

Im „Zentrum“ des Resorts gibt es eine 300 Quadratmeter große Scheune, quasi die Lounge des Resorts, die sehr liebevoll mit vielen Dingen aus aller Welt dekoriert wurde. Hier findet man beispielsweise eine alte Espressomaschine aus Italien oder einen Bronzeadler. Zudem gibt es eine kleine Bücherei, eine alte Drechselmaschine und diverse alte Sessel, auf denen es sich gemütlich entspannen lässt.

Luxuszelte und thematisch dekorierte Zimmer

Neben den Luxus-Zelten, die aus den Beständen der Bundeswehr gekauft wurden, verfügt das Resort noch über einige Zimmer im Nebengebäude des Stalls. Alle Räume sind einem eigenen Thema gewidmet und ebenfalls sehr liebevoll dekoriert. So bietet das Glendoria  seinen Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt inmitten einer idyllischen Landschaft.

Ein kurzer, aber luxuriöser Aufenthalt in der Natur

Ich verbringe leider nur zwei Nächte an diesem wunderbaren Ort. Die Zeit ist viel zu kurz, um all die liebevollen Details zu erkunden, die sich die beiden Eigentümer ausgedacht haben. Besondere Highlights sind der kleine Pool mit Blick auf die Natur, das frisch errichtete Jacuzzi unter freiem Himmel und das neue Massagehaus. Letzteres besitzt lediglich ein Dach, sodass man einen unverbauten Blick auf die Wiese und den Wald genießen kann. Geduldige Besucher können hier sogar den einen oder anderen Storch beobachten, der durch die Felder watet. In Ermland-Masuren sind diese majestätischen Vögel keine Seltenheit.

Glamping: Die erste Nacht im Zelt erweist sich als abenteuerliches Erlebnis. Fotos: Jörg Baldin
Die erste Nacht im Zelt erweist sich als abenteuerliches Erlebnis. Fotos: Jörg Baldin

Abenteuerliche Übernachtung im Luxus-Zelt

Die erste Nacht im Zelt erweist sich als abenteuerliches Erlebnis, insbesondere für diejenigen, die normalerweise keinen Urlaub auf dem Campingplatz verbringen. Dank des Mondlichts finde ich mühelos den Weg von der Lounge bis zur Unterkunft. Das Betreten des Zeltes geschieht durch eine Tür, wodurch das typische Reißverschlussgeräusch entfällt – ein weiteres Indiz für luxuriöses Camping.

Moskitonetz für ungestörten Schlaf

Die 10-Mann-Zelte der Bundeswehr sind so groß, dass sogar ich mit meinen 1,92 Metern Körpergröße bequem im Innenraum stehen kann. Natürlich sammeln sich im Zelt einige Insekten wie Mücken, Wespen oder Fliegen an. Doch auch für diesen Umstand wurde vorgesorgt: Das geräumige Doppelbett ist mit einem Moskitonetz überspannt, sodass man trotz der kleinen Plagegeister einen erholsamen Schlaf genießen kann.

Die Müdigkeit siegt

Könnte ich doch nur jetzt nicht so müde sein nach der langen Reise... Ein wenig Energie, um den Kaminofen im Zelt anzumachen, käme mir jetzt sehr gelegen. Der Wind streift die Stoffwände und es scheint fast so, als wolle er mich ins Land der Träume schicken. Doch die ungewohnten Geräusche der einbrechenden Nacht tragen ihren Teil dazu bei. Hinzu kommen noch die fremden Laute der wilden Tiere. Aber letztendlich siegt die Müdigkeit und ich schlafe in der frischen, kalten Luft ein. Ein Blick auf die Uhr, bevor ich einschlafe – es ist gerade einmal kurz nach 21 Uhr. So müssen sich die Menschen früher gefühlt haben, deren Leben von den Umlaufbahnen der Sonne bestimmt war. Und so soll es auch bei mir sein – um 4:45 Uhr erwache ich zum lauten Vogelgezwitscher direkt über meiner Nase. Habe ich eine ruhige Nacht verbracht und gut geschlafen? Oder habe ich es mir nur eingebildet?

Antiquitäten, ein Kaminofen und ein eigenes Badezimmer gehören zu meiner Unterkunft beim Glamping in Polen.
Antiquitäten, ein Kaminofen und ein eigenes Badezimmer gehören zu meiner Unterkunft beim Glamping in Polen.

Glamping: Die Natur als Unterhaltung

Wer Glamping macht, kann auf den Fernseher im Raum gerne verzichten. Der Blick in die Natur entschädigt für alles. Ich setze mich auf meine kleine Terrasse vor dem Zelt und genieße die Ruhe sowie die schöne Atmosphäre am frühen Morgen.

Nebelschwaden ziehen über die Wiesen, in der Ferne bellt ein Hund, und zwei Störche – nur 20 Meter von mir entfernt – sind auf der Suche nach Nahrung. Pferde laufen an mir vorbei. Diese idyllischen Momente machen das Glamping-Erlebnis zu etwas ganz Besonderem und lassen mich die Einfachheit und Schönheit der Natur noch mehr schätzen.

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Hinweis in eigener Sache: Dieser Artikel wurde teilweise von Reiseveranstaltern, Restaurants, Hotels, Fluggesellschaften und/oder Tourismusagenturen unterstützt. Wir legen größten Wert auf unabhängige und neutrale Berichterstattung; daher entsprechen die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihren persönlichen Ansichten.

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Jörg Baldin
Jörg Baldinhttps://www.travelmagz.de
Jörg Baldin, Chefredakteur und Gründer vom Reisemagazin TRAVELMAGZ (powered by Breitengrad53), hat 2011 seine wahre Berufung gefunden: Urlaub machen und darüber schreiben! Seitdem hängt er ständig am Flughafen ab, packt seinen Koffer in Rekordzeit und erkundet die Welt. Ob am Strand, im Wald oder auf dem Berg - Jörg fühlt sich überall zu Hause. Kein Wunder, dass er immer eine Extra-Portion Sonnencreme dabei hat, um die schönsten Sonnenuntergänge am Strand zu genießen. Wenn es nach ihm geht, könnte die Welt ruhig noch ein paar mehr Strände vertragen - denn für Jörg gibt es nichts Besseres, als den Sand zwischen den Zehen zu spüren und den Wind um die Nase wehen zu lassen.
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